Ihr könnt auch lauter!

Das Handwerk ist und bleibt ein starker Konjunkturmotor. Doch Kommunikationsdefizite bremsen viele Betriebe.

Ein Jahr lang haben wir uns mit verschiedenen Gewerken des Handwerks beschäftigt, deren Leistungen Unternehmer im betrieblichen aber auch im privaten Umfeld in Anspruch nehmen. Wir haben historische Entwicklungen nachgezeichnet, die aktuelle Situation der Betriebe beschrieben und die Handwerker nach den größten Herausforderungen ihrer jeweiligen Zünfte befragt. In einigen Fällen ist man uns ängstlich und eher misstrauisch begegnet. Vielleicht auch deshalb, weil Medien relativ selten Interesse an heimischen Handwerksbetrieben zeigen. Nicht wirklich überrascht hat uns bei der Recherche die Tatsache, dass die Öffentlichkeitsarbeit vieler – wenn nicht der meisten – Handwerksbetriebe recht stiefmütterlich behandelt wird. Ein informativer Internetauftritt ist nicht die Regel, geschweige denn, dass ein Bewusstsein für die Notwendigkeit besteht, sich dem öffentlichen Interesse zu stellen oder gar E-Mails und telefonische Anfragen der Presse zu beantworten. Dennoch ist es uns gelungen, hinter die Kulissen von zehn der wichtigsten Gewerke zu blicken und die jeweils größten Betriebe im Ruhrgebiet vorzustellen.

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Revier blickt positiv in die Zukunft

Erneut können Rückgänge bei den Arbeitslosenzahlen gemeldet werden (-1,11 Prozent). Die Zukunftserwartungen hellen sich auf (+2,44 Prozent)

Die Eintrübung des Gesamtindex stellt sich im November 2011 (-1,31 Prozent) nicht mehr ganz so negativ dar wie in den Monaten zuvor (Oktober: -2,13 Prozent und September: -4,34 Prozent). Die Arbeitslosenzahlen gingen im November erneut zurück (-1,11 Prozent) und auch die Zukunftserwartungen sind mit +2,44 Prozent positiv. Der Rückgang des Aktienindex mit -5,34 Prozent liegt durchaus im erwartbaren Rahmen. Mit dieser insgesamt recht positiven Entwicklung ist das Ruhrgebiet nicht allein. So hat sich das Geschäftsklima deutschlandweit und branchenübergreifend verbessert, was eine positive Entwicklung in 2012 erwarten lässt, so der Konjunkturtest des ifo-Instituts vom Dezember.

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Stadtwerke im Umbruch

Die Rollen auf dem Energiemarkt werden neu verteilt.Und ein Gewinner steht schon heute fest: Die Stadtwerke

Die Stadtwerke sind wahre Alleskönner. Neben der Grundversorgung bei Strom und Gas sowie der Wasserver- und entsorgung umfasst das Leistungsspektrum oftmals auch den Betrieb des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), Müllentsorgung, Stadtentwicklungsprojekte, den Ausbau und Betrieb von Datennetzen oder den Betrieb von Häfen und Flughäfen. Hierdurch werden die Stadtwerke mitunter zu mittelgroßen Konzernen, die Umsätze in Milliardenhöhe generieren und mit ihren Gewinnen für die Stadtkämmerer eine überaus bedeutsame Einnahmequelle darstellen.
Ein besonders gutes Beispiel sind die Dortmunder Stadtwerke, die DSW21, die in 2010 mit 3.900 Mitarbeitern über eine Milliarde Euro Umsatz generierten. Die Ausschüttung an die Stadt Dortmund in Höhe von 5,6 Millionen Euro ist dabei eher symbolisch zu sehen. Denn einschließlich der Konzessionsabgabe von DEW21 beliefen sich die Leistungen des DSW21-Konzerns für die Stadt Dortmund im Geschäftsjahr 2010 auf insgesamt 119,6 Millionen Euro.

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12. E-world energy & water in der Messe Essen

Der Branchentreff der Energiewirtschaft findet vom 7. bis 9. Februar 2012 statt

Nach dem Erfolg der E-world 2011 mit einem Wachstum der Ausstellerzahlen von acht Prozent und einem Besucherplus von rund zehn Prozent zeichnete sich bereits sehr früh ein sehr starkes Interesse der Unternehmen an der E-world 2012 ab: Schon seit Ende April 2011 waren über 70 Prozent, seit Ende September bereits ca. 95 Prozent der Ausstellungsfläche vermietet. Damit wird deutlich: Der Erfolg und das stetige Wachstum des führenden Branchentreffpunktes der europäischen Energie- und Wasserwirtschaft setzen sich weiter fort. Bereits zur E-world 2011 war aufgrund der großen Nachfrage eine zusätzliche Messehalle geöffnet worden. Dadurch stehen den Ausstellern auch in diesem Jahr über 41.000 Quadratmeter in fünf Messehallen zur Verfügung. Es werden über 20.000 Messebesucher erwartet.

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